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Multitasking

Joggen und Musik hören – das klappt. Aber telefonieren und dabei Mails lesen? Kann nicht funktionieren, auch wenn das viele Menschen jeden Tag aufs Neue versuchen. Besser ist es, alles der Reihe nach abzuarbeiten.

Unser Gehirn schafft nur wirklich automatisierte Vorgänge parallel – so wie Wäsche aufhängen und dabei plaudern. Wenn wir zwei Dinge gleichzeitig tun, die Aufmerksamkeit fordern, muss das Gehirn in Sekundenbruchteilen zwischen beiden Aufgaben hin- und herswitchen. Dennoch gehört Multitasking für viele zum Alltag, gerade Smartphones verleiten dazu, mehrere Dinge gleichzeitig zu managen.

Doch es laugt aus, die Aufmerksamkeit permanent zu teilen. Dazu kommt das miese Gefühl, dass wegen des ständigen gedanklichen Hüpfens nichts fertig wird. Der Puls erhöht sich, mensch wird unruhig und Stress entsteht.

Wenn Stress zum dauerhaften Begleiter wird, sinken die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sind auch Nervosität, Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme und Bluthochdruck Symptome für Stress.

Multitasking vorbeugen – Kontrolle zurück gewinnen

  • Am Meeting teilnehmen oder Mails schreiben: Überprüfen Sie, ob sich ungesunde Routinen in Ihre Arbeit eingeschlichen haben. Besser Sie konzentrieren sich auf eine Sache.

  • Ein Anruf lässt sich nicht ignorieren. Machen Sie sich nach dem Telefonat eine kurze Notiz, was zu tun ist. Dann können Sie erst einmal die unterbrochene Aufgabe beenden.

  • Schließen Sie während Konzentrationsphasen das Mailprogramm und stellen Sie Messanger auf Ihrem privaten Smartphone stumm.

  • Wenn Teammitglieder immer wieder für eine "ganz kurze Frage" vor ihrem Schreibtisch stehen, machen Sie sie auf die Unterbrechung aufmerksam. Vielleicht lässt sich einmal am Tag eine kurze Sprechstunde einführen, bei der alle ihre Fragen loswerden?

Es gibt solche Tage, da steppt einfach der Bär. Versuchen Sie dann gelassen zu bleiben und setzen Sie Prioritäten. Arbeiten Sie die Aufgaben, die unbedingt erledigt werden müssen, als erstes ab. Und der Rest lässt sich vielleicht auf morgen verschieben.

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