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Schlaf - Müde Mitarbeiter kosten viel

Müde Arbeitnehmer kosten die deutsche Wirtschaft jedes Jahr knapp 57 Milliarden Euro. Eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts RAND Europe zeigt: Wer ständig zu wenig schläft, leistet sich mehr Fehltage und arbeitet weniger produktiv als ausgeschlafene Kollegen. Der Studie zufolge verlieren Unternehmen in Deutschland jedes Jahr 200 000 Arbeitstage wegen des Schlafmangels ihrer Mitarbeiter.

Übermüdet fällt es schwer, klare Entscheidungen zu treffen. Aber gerade Manager und Führungskräfte brüsten sich damit, immer weniger zu schlafen – oft nur vier bis sechs Stunden. Das ist ungesund: Müdigkeit während der Arbeit führt zu Leistungsminderung, Konzentrationsstörungen, Unfällen und zum Teil zu gravierenden Fehlern.

Ausreichender Schlaf von guter Qualität hingegen fördert gute mentale Leistung. Die Qualität des Schlafs bemisst sich hauptsächlich nach der Länge des Tiefschlafs. In der Phase des Tiefschlafs schläft der Mensch tief und fest und kann nur schwer geweckt werden. Dadurch erholt er sich am besten. Um langfristig körperlich und geistig gesund und aktiv zu bleiben, empfehlen die American Academy of Sleep Medicine und die Sleep Research Society seit 2016 ein Minimum von sieben Stunden.

Wir haben für sie ein paar Tipps zusammengefasst, wie Sie Ihren Schlaf verbessern können, damit Sie gesünder und leistungsfähiger werden.

Gesunder Schlaf - Sie haben es in der Hand

Abschalten

Yoga, Meditation, Progressive Muskelentspannung oder beruhigende Musik vorm Zubettgehen können helfen, die Gedanken abzuschalten und Muskeln zu entspannen.

Stress an sich ist kein Problem. Schädlich ist er dann, wenn er dauerhaft auftritt und nicht mehr bewältigt werden kann. Dann greift er auch den Schlaf an. Er ist heute eine der Hauptursachen von Schlafstörungen. Halten Sie Schreibzeug auf dem Nachttisch parat, denn das "Ablegen" der Gedanken hilft. Mit Entspannungstechniken können Sie Stress nicht vermeiden, aber unter Kontrolle bekommen.

Ausschalten

Digitaler Stress ist ein aktuelles Dauerthema in der modernen Arbeitswelt. Versuchen Sie, ab einer bestimmten Zeit keine Nachrichten mehr zu lesen und zu beantworten. Feiern Sie ihren Feierabend.

Richtige Umgebung schaffen

Schlafexperten raten, das Schlafzimmer ausschließlich zum Schlafen und für die Liebe zu nutzen. Computer, Fernseher, Handy und Bücher sollten draußen bleiben, weil der Körper so lernt, in diesem Raum zur Ruhe zu kommen.

Ist das Schlafzimmer nicht dunkel genug, schüttet der Organismus nicht genügend vom Schlafhormon Melatonin aus. Man schläft nicht ein oder wacht schneller auf. Auch Wärme hindert am Schlafen, die optimale Temperatur liegt zwischen 15 und 18 Grad.

Leichter essen

Viel Fleisch, fetter Fisch, aber auch rohes Gemüse und Salat verdauen manche Mägen nur schwer. Die Folge: Er kommt nicht zur Ruhe und hindert am Einschlafen. Wenn Ihr Magen gern rebelliert, essen Sie abends leichter: Dünsten Sie Ihr Gemüse, verzichten Sie auf Rohes, Scharfes, Fettiges und stark Gesalzenes sowie auf Getränke mit viel Koffein, Kohlensäure und Alkohol. Optimal ist es, wenn zwischen der letzten Mahlzeit und dem Zubettgehen etwa drei Stunden liegen.

Medikamente und Schlafmittel - besser nicht

Auch Medikamente können den Schlafrhythmus stören, denn sie wirken auf den gesamten Körper und seine Funktionen. Darunter zählen Psychopharmaka, Asthma-Mittel und Cholesterinsenker. Auch Schmerzmittel wirken oft aufputschend und hindern am Schlafen. Also: Beipackzettel lesen und mit dem Arzt Rücksprache halten. Greifen Sie bei Bedarf besser auf pflanzliche Einschlafhilfen wie Baldrian, Melisse oder Lavendel zurück.

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