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Brainfood - Geistige Power im (Home-) Office

Home-Office, von denen bevorzugt, die in ihren eigenen vier Wänden in Ruhe arbeiten können. Was ist aber, wenn der Nachbar Musik hört, ein Kind am Hosenbein zieht und der Partner im Nebenraum laut telefoniert? Dann ist ein starkes Nervenkostüm gefragt. Pausen, aber auch die richtige Ernährung können uns dabei unterstützen. Wir haben Tipps, wie Sie Ihre körperliche und geistige Vitalität richtiggehend füttern können.

Keine Frage, wer gestresst ist, kann sich schlecht konzentrieren. Was also tun?

Regelmäßige Pausen, Bewegung an der frischen Luft und eine ausgewogene vitaminreiche Ernährung tragen viel zu unserer Leistungsfährigkeit bei. Wer während der Arbeitszeit einen Kick braucht, greift zu Brainfood. Was möglich ist, erklärt Präventionsberater Sven Dahle.

Brainfood

Es ist bekannt, dass man durch Gehirnjogging die Gedächtnisleistung steigern kann. Ist es auch möglich, mit der Ernährung dazu einen Beitrag zu leisten?

Auf jeden Fall. Studentenfutter zum Beispiel hat seinen Namen nicht von ungefähr. Der hohe Gehalt an B-Vitaminen macht Nüsse zu einer guten Nervennahrung und unterstützt die Hirnfunktionen. Hinzu kommen die leicht verdaulichen Kohlenhydrate und Mineralstoffe in den Rosinen, die schnell ins Gehirn gelangen und fit machen.

Gibt es noch andere Lebensmittel, die den grauen Zellen auf die Sprünge helfen?

  • Bananen zum Beispiel haben einen positiven Effekt auf viele Botenstoffe im Gehirn. Der Mix aus B-Vitaminen, Magnesium und Kalium stimuliert die Gehirnzellen und macht stressresistent.
  • Weitere magnesiumhaltige Lebensmittel sind Vollkornprodukte, Nüsse, grünes Gemüse, Birnen und Haferflocken. Müsli mit frischem Obst und Nüssen bietet sich daher als idealer Muntermacher am Morgen an.
  • Das Lecithin in der Milch und anderen Milch- und Sojaprodukten benötigt unser Gehirn dringend. Im Lecithin steckt Cholin, ein Stoff, den der Körper zu Acetylcholin umwandelt. Dieser sorgt für geistige Fitness.
  • Ideal sind selber gemixte Müslis, weil Fertigprodukte oftmals viel Zucker enthalten.

Und wie kann ich mittags mein Gehirn füttern?

Menüs mit Meeres-Fischen sind dafür ideal. Lachs, Makrele, Thunfisch und Hering enthalten Omega-3-Fettsäuren. Diese stecken auch in jeder menschlichen Zellmembran und sorgen dafür, dass sie elastisch bleiben.

  • Das Fett im Gehirn zum Beispiel besteht etwa zu 20 Prozent aus Docosahexaensäure, einer Omega-3-Fettsäure. Diese sorgt als Bestandteil der Zellmembranen dafür, dass die Nervenzellen in der Lage sind, elektrische Impulse zu übertragen. Eine höhere Konzentrationsfähigkeit und stärkere Nerven sind die Folgen.

Omega-3-Fettsäuren stecken auch in pflanzlichen Ölen, wie Lein-, Hanf-, Raps- und Walnussöl.

Ist Schokolade eine angemessene Nervennahrung?

Schokolade wird oft als Nervennahrung bezeichnet, weil sie als kurzfristiger Energielieferant bekannt ist. Der Zucker gelangt schnell ins Blut, doch der Körper baut ihn und gleichzeitig die aufputschende Wirkung rasch wieder ab. Weiterer Nachteil ist der hohe Kaloriengehalt der Schokolade. Deshalb sollte man sie nur sparsam naschen, bevorzugt dunkle Schokolade, weil sie einen höheren Kakaoanteil und demnach mehr Flavonoide enthält. Diese sollen die Gefäße stärken und das Herz-Kreislauf-System schützen. Wer seine Nerven langfristig etwas Gutes tun möchte, greift zu Kohlenhydraten, die den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lassen. Als Snacks eignen sich zum Beispiel Vollkornkekse oder Trockenobst. Aber auch hier gilt es, Maß zu halten.

BKK-VBU Versicherten-Newsletter: Porträt Herr Dahle

Vergessen Sie nicht, ausreichend zu trinken! Kopfschmerzen und Konzentrationsschwächen können die Folgen sein. Auch ein Spaziergang in der Mittagspause hilft Gehirn dem auf die Sprünge.

Sven Dahle, Präventionsberater bei der BKK VBU

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